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Wann benötige ich ein Künstler Management?

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Früher gab es zwei Gruppen von Musikern. Die Künstler die diese Tätigkeit hauptberuflich und erfolgreich ausübten und die Musiker, denen es eher um den Spaß und eine Freizeitbeschäftigung ging. Mittlerweile sind auch viele Künstler dazu gekommen, die semiprofessionell oder nebenbei als Musiker oder Produzent arbeiten. Je nachdem zu welcher Gruppe von Musikern du gehörst, macht ein Management durchaus Sinn oder ist übertrieben.

Hauptberufliche Künstler

Der hauptberufliche Künstler stößt je nach Popularität irgendwann an seine Grenzen, was das Self-Management angeht. Die Herstellung von Tonträgern muss in Auftrag gegeben werden, Auftritte müssen organisiert werden, Werbung muss geschaltet werden und eigentlich stehen auch noch dringende Aufnahmen im Studio an. Spätestens zu diesem Zeitpunkt macht ein Künstler Management durchaus Sinn, da man die organisatorischen Tätigkeiten auslagen kann und selber mehr Zeit für die Produktion hat. Zusätzlich verfügt das Management auch über eine Fachkompetenz und Routine, was dem Künstler zum Beispiel beim Aushandeln von Verträgen zu Gute kommt. Dafür kassiert das Management natürlich auch für seine Arbeit, einen Anteil von dem Gewinn des Künstlers. Im Gegensatz dazu steht der Freizeitmusiker, der natürlich kein Management benötigt. Die fünf bis zehn Auftritte im Jahr lassen sich leicht selbst organisieren und die Tätigkeit dient auch eigentlich nicht dazu sein tägliches Brot zu verdienen, sondern nur dazu seine Freizeit zu verbringen.

Semiprofessionelle Künstler

Der Semiprofessionelle Künstler steckt je nach Popularität zwischen den beiden schon genannten Gruppen. Angefangen hat alles als Hobby. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Auftritte dazu und die Anzahl der Fans vergrößert sich auch ständig. Diese Künstler organisieren meist alles in Eigenregie. Die Bookings werden selber ausgehandelt, das Marketing wird im Netz über eine Website oder eine Social Community umgesetzt und die Produktionen werden ebenfalls im Web digital vertrieben. Durch diese Methoden im Internet, lässt sich auch relativ viel mit geringem Zeit- und Kostenaufwand erfolgreich umsetzen. Vor allem fließen die Erlöse auf diese Weise komplett in die eigene Tasche. Ganz abgesehen von der Unabhängigkeit, Selbstständigkeit und den zahlreichen Erfahrungen, die man in dieser Position sammelt. Steigt die Beliebtheit und die Nachfrage nach dem semiprofessionellen Künstler immer weiter, wird er irgendwann an den Punkt kommen, wo er diese Dinge zeitlich nicht mehr selber organisieren kann oder will. Zu diesem Zeitpunkt sollte man sich nach einem Management erkundigen und Gespräche führen oder wurde vielleicht sogar schon von einer Agentur angesprochen. Eine Künstleragentur bietet dir Fachkompetenz, neue Kontakte und nimmt dir jede Menge Arbeit ab, dafür verlangt sie natürlich auch einen gewissen Preis. Du solltest dir also vor irgendwelchen Gesprächen überlegen, wo du mit deiner Musik stehst und wo du hin willst. Kannst du die anfallende Arbeit selber erledigen (auch wenn es mal stressig wird) oder möchtest du sie auslagern? Treffe keine übereilten Entscheidungen und hole dir gegebenenfalls noch woanders Rat, bevor du eine vertragliche Verpflichtung mit einer Agentur eingehst.

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  • touchAble: iPad als Controller auf dem Vormarsch Das iPad wird als Remote-Controller bei Musikern immer beliebter. Mit touchAble bekommt die App-Familie beeindruckenden Zuwachs. Über die App lässt sich nahezu alles in Ableton Live ansteuern und einige nette Gimmicks hat das Tool auch noch im Gepäck. Die Verbindung zum Rechner läuft über ein WLAN-Netz . Alle nötigen Bedienelemente wie der Mixer, Effekte oder Pads sind auf verschiedenen Templates untergebracht. touchAble bietet sogar die Möglichkeit, zwei Templates gleichzeitig im Split-Screen-Mode darzustellen. Für die Bearbeitung der Clips und Scenes steht eine Übersicht mit bis zu 8x15 Clips zur Verfügung. Alle Clips werden in unterschiedlichen Farben und mit einem Fortschrittsbalken dargestellt. Melodien und Beats werden über das Keyboard-Template gebastelt. Hierfür stehen einem bis zu 34 Noten im Fullscreen-Mode und 16 Pads zur Verfügung. Durch ein weiteres Template lassen sich sogar die Parameter von Live-Devices, VST- und AU-Plugins regeln. Bis zu 32 Parametern lassen sich in der Ansicht über Schieberegler verändern. Natürlich hat man auch Zugriff auf den Mixer und kann alles bequem per Touch über das Template steuern. Wer im Besitz eines iPads ist und ihn mal als Controller verwenden will, sollte direkt unter touch-able.com/Site/touchable.html vorbei schauen.
 
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