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Wie kann ich Musikproduzent werden?

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Die Zeiten in denen der Titel Musikproduzent bzw. das produzieren von Musik nur einer kleinen Gemeinschaft vorbehalten war sind vorbei. Der technische Fortschritt und vor allem die sinkenden Preise für Studioequipment und Computersoftware sind unter anderem der Grund dafür, dass es mittlerweile viel mehr Menschen möglich ist Musik zu produzieren. Entsprechende Producing-Software wird teilweise sogar schon mit Tutorials ausgeliefert, was die Bedienung stark erleichtert und schnell für erste Ergebnisse sorgt. Gerade für viele Jugendliche ist das Komponieren von Musik am Computer längst nicht nur ein Hobby, sondern zu einer richtigen Leidenschaft geworden. Aus dieser Leidenschaft entsteht bei vielen irgendwann auch der Wunsch, mit der eigenen Musik bares Geld zu verdienen. Doch wie stellt man das am besten an? Und wie wird man überhaupt Musikproduzent? Mit dieser Website wollen wir dir einige Tipps und Ratschläge an die Hand geben, wie du zum Beispiel deine Skills verbessern kannst, ein Netzwerk aufbaust und deine Titel kostengünstig und einfach über das Web verbreiten kannst.

Hören, analysieren und verstehen

Wenn du es nicht bereits schon praktizierst, solltest du Musik aufmerksamer als sonst hören und zugleich analysieren. Welche Instrumente, Sounds und Elemente wurden bei dem Musikstück verwendet und welche Stimmungen lösen sie bei dir oder anderen aus? Bei Kastagnetten denken viele zum Beispiel oft an den Flamenco oder Spanien. Eine Mundharmonika erinnert an einen Western-Streifen oder die Musikrichtung Blues. Ebenso verhält es sich mit Melodieführung und Harmonik. Bei Filmmusik signalisieren Tiefe Frequenzen in der Regel Bedrohung und Gefahr, während hohe Frequenzen oft dazu verwendet werden, um Freude oder Leichtigkeit zu untermalen. Abgesehen von der Filmmusik, solltest du dich auch mit unterschiedlichen Musikgenres beschäftigen. Wo kommt eine bestimmte Musikrichtung her? Welche Elemente stehen für ein bestimmtes Genre und was unterscheidet genau diese Stilrichtung von anderen? Dieses Backgroundwissen hilft dir nicht nur dabei die Musik zu verstehen, sondern inspiriert dich sicherlich auch bei deinen eigenen Produktionen.

Workshops, Musikschulen und Ausbildung

Viele Musikschulen haben den aktuellen Trend erkannt und bieten neben dem Unterricht an klassischen Instrumenten wie Gitarre oder Schlagzeug auch Workshops und Kurse für Producing-Software an. Zusätzlich ist eine Vielzahl von Musikschulen entstanden, die sich überwiegend auf den Unterricht entsprechender Software konzentrieren. Oft werden auch unterschiedliche Kurse für Anfänger oder Fortgeschrittene angeboten, so dass du individuell zu deinen Kenntnissen den passenden Unterricht erhältst. Informiere dich über die Angebote der Musikschulen bei dir in der Nähe und belege vielleicht mal eine Probestunde. Diese werden oft kostenlos und zumindest stark vergünstigt angeboten. Es gibt zwar keinen Ausbildungsberuf zum Musikproduzenten, allerdings gibt es die Ausbildung zum Tontechniker und das Studium zum Toningenieur. Vielleicht ist sogar in deiner Nähe ein Tonstudio, das eine entsprechende Ausbildung anbietet.

Fachbücher und Fachzeitschriften

Mittlerweile gibt es jede Menge von Publikationen, die sich mit der Thematik auseinander setzen. Diverse Fachzeitschriften stellen beispielsweise neue Soft- oder Hardware vor oder bieten Tutorials an und sind somit eine ideale Informationsquelle über die aktuellen Trends in der Branche. Mindestens genauso umfangreich ist das Angebot an Fachbüchern. Hier findet man alles zu Themen wie Homerecording, Einführung über technische Grundlagen der Musikproduktion oder Einführungen zu bestimmten Programmen.

Probieren, üben und austauschen

Natürlich spricht auch nichts dagegen, einfach mal ins kalte Wasser zu springen und ein Programm ohne große Einführung selber auszuprobieren. Teste verschiedene Software, mache dich mit den Funktionen vertraut und übe immer wieder den Umgang. Dadurch wirst du einem Programm relativ schnell die ersten Töne entlocken und vor allem routinierter in der Arbeit mit dem Programm. Erkundige dich in deinem Freundeskreis, ob noch jemand deine Leidenschaft teilt. Dadurch erhältst du vielleicht eine Gratiseinführung in eine Producing-Software, kannst dir einige Tricks und Kniffe abschauen oder sogar direkt ein Produzenten-Duo gründen. Besuche einschlägige Foren im Web, um dich mit anderen Produzenten auszutauschen oder gegebenenfalls Hilfestellung bei Problemen zu bekommen. Scheue auch nicht davor zurück, deine ersten Produktionen einigen Freunden vorzuspielen und ein Feedback einzuholen. Verliere nicht gleich den Mut, wenn die ersten objektiven Urteile nicht ganz so euphorisch ausfallen, wie du es dir vielleicht erhofft hast. Verbessere weiterhin deine Skills und bleibe vor allem am Ball.

Latest Producing News

  • Novation Launchpad: Live-Controller Familie bekommt Zuwachs Nach dem Erfolg der APC 40 von Akai, hat Ableton mit einem weiteren Gerätehersteller einen neuen Controller entwickelt. Mit dem Launchpad von Novation erhalten Musiker für relativ kleines Geld einen völlig neuen Zugang zu Ableton Live. Das Gerät verfügt über eine Matrix mit 64 Pads (8 x 8). Zusätzlich befinden sich an der oberen und rechten Seite jeweils acht Multifunktionstasten. Alle Bedienelemente verfügen über eine Hintergrundbeleuchtung und ändern ihre Farbe je nach Funktion. Auf Fader oder Drehregler muss man leider verzichten. Dafür ist das sehr flache Launchpad ideal für den mobilen Betrieb, da es den Strom über USB bezieht und gerade mal 717 Gramm wiegt. Um den Pads Funktionen zuzuweisen stehen verschiedene Modi zur Auswahl. Dadurch lässt sich zum Beispiel die komplette Session in Live editieren oder man erhält Zugriff auf den Mixer. Ebenso kann man im User Mode Drumtracks triggern oder Verläufe von Effekten steuern. Gewöhnungsbedürftig ist sicherlich die Steuerung der Lautstärke, da nur eine Tastenreihe mit festen Werten zur Verfügung steht. Mehr gibt es unter de.novationmusic.com/de/products/midi_controllers/launchpad.

 
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