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Wie kann ich meine Musik bekannt machen?

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Die Essenz von Erfolg bei Musikproduzenten ist unter anderem ihr Bekanntheitsgrad. Wenn niemand deine Musik kennt, kann sich auch keiner dafür begeistern oder andere darauf aufmerksam machen. Bisher übernahmen die klassischen Massenmedien die Funktion des Promoters für die Musikindustrie. Diese Funktion hängt damit zusammen, dass Tonträgerverkäufe zu 60 Prozent Zielkäufe und zu 40 Prozent Impulskäufe sind. Zielkäufe werden sehr stark durch Medien angeregt, aber auch an Impulskäufen können Medien beteiligt sein. Zum Beispiel können Erinnerungen an ein Lied, das man im Radio gehört hat, zu einem spontanen Kauf führen. Die herkömmlichen Promotionskanäle wie zum Beispiel Radio und Fernsehen haben deutlich an Bedeutung verloren, umgekehrt hat das Internet als neuer Promotionskanal klar zugelegt. Die fehlende Aufmerksamkeit der Kunden gegenüber den herkömmlichen Promotionskanälen wie Radio und Fernsehen zeigt die Wichtigkeit der Promotion über das Web.

Nutze das Web

Gerade für noch unbekannte Künstler sind soziale Netzwerke im Web eine sehr beliebte Möglichkeit, um auf sich und ihre Musik aufmerksam zu machen. Ebenso nutzen bekannte Künstler soziale Netzwerke, um ihre Fans auf dem Laufenden zu halten und für Gesprächsstoff zu sorgen. In Netzwerken wie zum Beispiel Facebook oder MySpace kann man sich nicht nur ein Profil anlegen, sondern es auch noch durch multimediale Inhalte bereichern. Du kannst deinen Besuchern also zusätzliches Promo-Material in Form von Künstlerbildern, Musiktiteln oder sogar Videodateien zur Verfügung stellen. Außerdem bieten sich die Netzwerke hervorragend dazu an, um weiterhin Kontakte aufzubauen und zu pflegen. Biete deinen Fans über deine Website einen Newsletter an. Nicht jeder Fan hat die Zeit oder Lust deine Website täglich zu besuchen und sich darauf umzuschauen. Nutze den Newsletter, um deine Fans trotzdem mit Neuigkeiten zu versorgen. Ebenso kannst du ihn dazu verwenden, um auf besondere Aktionen auf deiner Website hinzuweisen. Kooperationen und Projekte Baue deine Kontakte zu anderen Künstlern auf und pflege diese auch. Oft entsteht daraus die Möglichkeit der Zusammenarbeit. Mit anderen Musikern oder Bands kannst du zum Beispiel gemeinsam auftreten, Titel produzieren oder Remixe ihrer Stücke anfertigen. Vielleicht gibt es auch jemanden in deinem Bekanntenkreis, der sich gut mit Videoschnitt auskennt und dir ein Musik- oder Imagevideo produzieren kann oder für die Live Visuals bei deinem nächsten Auftritt sorgt. Der Vorteil dieser Kooperationen ist, dass du dadurch neue Leute erreichst und somit deinen Bekanntheitsgrad steigerst. Hinzu kommt sicherlich auch die Inspiration für dich als Solokünstler.

Zeige Präsens

Bevor sich Menschen für deine Musik begeistern können, müssen sie erst mal auf dich und natürlich deine Musik aufmerksam gemacht werden. Daher solltest du es nie vernachlässigen Präsenz zu zeigen. Versuche so oft wie möglich mit deiner Musik aufzutreten. Damit solltest du dich keinesfalls nur auf deine unmittelbare Region beschränken, versuche ebenso Auftritte überregional zu organisieren. Verteile Demo-CDs in deinem Bekanntenkreis oder verschicke sie an Labels. Vielleicht kannst du auch einige Exemplare zum Mitnehmen in einer Modeboutique platzieren. Weitere Empfänger von deinen Demos könnten auch Promo-Verteiler sein, die das Material wiederrum an verschiedene DJs schicken. Versende Presseinformation, Demo-CDs oder eventuell Links zu deinen Audiofiles an Musikzeitschriften oder Musik-Blogs. Wenn es bereits schon veröffentlichte Rezensionen oder Kommentare zu deiner Musik gibt, trage sie zusammen und verwende sie als Referenz. Weitere Spuren kannst du zum Beispiel mit Aufklebern oder bedruckten T-Shirts hinterlassen. Verteile die Sachen umsonst unter deinen Fans oder verkaufe sie gegen einen Unkostenbeitrag. Damit erfreust du nicht nur deine Anhänger, sondern erhältst auch eine gute Werbefläche für dich als Künstler. Ebenso solltest du für den Kontakt mit Leuten aus der Musikbranche auch immer einige Visitenkarten dabei haben.

Corporate Design

Unter Corporate Design versteht man ein einheitliches Erscheinungsbild. Viele Unternehmen setzen es bei der Gestaltung ihrer Kommunikationsmittel (Firmenlogo, Geschäftspapiere, Produktdesign, etc.) ein, um für einen Wiedererkennungseffekt bei ihren Kunden zu sorgen. Von diesem Effekt kannst du auch profitieren, wenn du dir dein persönliches Corporate Design aufbaust. Überlege dir vielleicht ein eigenes Logo, was man dann mit dir in Verbindung bringen kann. Verwende bei allen Seiten deiner Website den gleichen Schrifttyp und die gleichen Farben. Das Gleiche gilt auch beispielsweise für die Kommunikation über einen Brief mit Labels. Vielleicht kannst du auch für deinen Künstlernamen eine markante Schriftart verwenden oder sogar selber eine entwickeln, die du dann durchgängig verwendest und somit erneut einen Wiedererkennungseffekt erzeugst.

Latest Producing News

  • NAMM 2011: Rane SL 4 Mit der SL 4 stellte Rane auf der letzten NAMM die erste DJ-Schnittstelle vor, die über zwei High-Speed USB 2.0 Ports verfügt. Bevor man an einem Clubabend an den nächsten DJ übergibt, war mit den bisherigen SL-Geräten erst mal umstecken angesagt. Diese Problematik dürfte jedem Rane-Nutzer bekannt sein. Eine nahtlose DJ-Übergabe gestaltete sich daher immer etwas schwierig und ein B2B-DJ-Set mit zwei Laptops war überhaupt nicht möglich. Mit der neuen SL 4 gehören diese Probleme der Vergangenheit an. Die Schnittstelle verfügt über zwei USB-Ports an denen man zwei Laptops simultan laufen lassen kann. Neben den vier Eingängen, verfügt das Gerät auch über einen AUX-Eingang, um einen Sample-Player oder The Bridge von Ableton ins Set mit einzubinden. Die Hardware läuft mit einer Abtastrate von 96 kHz und einer 24-Bit-Digital-Audio-Verarbeitung. Unterstützt werden Low Latency ASIO und Core Audio Treiber. Die SL 4 Schnittstelle kommt im April auf den Markt und liegt bei einem Preis von 900,- US-Dollar. Wann das Gerät in Deutschland erscheint und wie hoch der Preis sein wird, ist bisher noch nicht bekannt. www.rane.com/sl4.html
 
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